Die Urkunde 1013


Die erste Erwähnung Bischbergs finden wir in einer Urkunde von 1013: 



14 bischberg urkunde


(Bischberger Urkunde, zum Vergrößern Klicken)


In der blumenreichen Sprache der mittelalterlichen Dokumente wird ein Tausch am 21. Juni 1013 zwischen König Heinrich II. und dem Bischof von Würzburg, Heinrich I. Graf von Rothenburg, sehr ausführlich beschrieben. Würzburg erhält den "Hof zu Gerau" und das neue Bistum Bamberg im Gegenzug die Kirchen zu Hallstadt, Amlingstadt und Seußling. 


Für die Ortsgeschichte Bischberg ist dieser einschränkende Nebensatz von Bedeutung:


"Exceptis duabus capellis, altera in druondestat, altera in biscoffesberge"


("Mit Ausnahme von zwei Kapellen, die eine in Trunstadt, die andere in Bischberg")



Damit ist bewiesen, dass es bereits im Jahr 1013 eine Kapelle in Bischberg gab. Das Bestehen Bischbergs lässt sich somit bis zu diesem Zeitpunkt zurückverfolgen und belegen.


Die Bezeichnung Biscoffesberge bedeutet "einen Berg des Bischoffs": durch das Bestimmungswort "Berg" wird die Annahme, dass die erste Siedlung hier auf einer Anhöhe errichtet wurde, gesichert und bekräftigt.


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Impressum - Kontaktformular - letzte Aktualisierung: 02.03.2014